3.3 Elektronische Medien (außer Zeitschriften)

Bäm – eine Woche zu spät… Leider war letzte Woche eine Klausur sowie eine größere Hausfgabenabgabe, so dass mein kleiner Blog hier etwas kurz gekommen ist frown. Jedoch! Ich besucht die Übung und las die Folien, so dass ich nun hier berichten kann. Es ging hauptsächlich um elektronische Medien, insbesondere elektronische Bücher sowie solche dies noch werden wollen z.B. Dissertationen. Das Material für diese Lerneinheit ist in zwei Einheiten aufgeteilt, von denen der erste sich hauptsächlich mit den Priviliegien (Volltextsuche, Editierbarkeit, usw.) sowie den Pflichten (Urheberrecht) handelt, die elektronische Medien so mit sich bringen, außerdem eine kleiner Guide wie solche Medien im TUM Bibliothekskatalog zu finden und aufzurufen sind (entweder mit mytum Kennung oder per LRZ Proxy). Der zweite Teil dreht sich im Großen und Ganzen um die mediaTUM Plattform des IntegraTUM Projekts, die als kostenloser Inhouse-Veröffentlichungsservice für Dissertationen dient (offiziell scheint das eine Menge Geld zu kosten). Vor allem der Teil mit mediaTUM hat mich sehr interessiert, ich hatte vorher schonmal Kontakt mit der Plattform wusste aber bis dato nicht, dass es sowas gibt (Seit wann eigentlich? Sieht recht neu aus, evtl. finanziert aus Studienbeiträgen? tongue). Das ist wieder ein Grund, der für eine Einführungsveranstaltung in die Mediendienstelandschaft der TUM spricht. Ich glaube sowohl Studenten, als auch Leute die promovieren wollen oder sich einfach nur informieren, würden sowas sehr interessant finden. Abschließend wurde uns nach der Übung noch die Erstellung der ersten Prüfungsfrage am Horizont angekündigt. Mal schauen was dabei rauskommt smile.
Ansonsten gabs noch den üblichen Packen an Fragen zur Lehrveranstaltung. Let’s enjoy!

1. Nutzen Sie schon elektronische Bücher?

Ja smile, allerdings habe ich noch keins wirklich gekauft (entweder wars umsonst oder in Verbindung mit einem gedruckten Exemplar erhätlich). Allerdings sollen die “echten” elektronischen Exemplare auch teurer sein als die Analogen und für mich erschließt sich leider (noch) nicht wirklich der echte Vorteil eines Buchs in solcher Form. Normale Bücher sind in der Regel schneller zu lesen (laut Speed Reading Büchern sinkt die Lesegeschwindigkeit bei eBooks um bis zu 25%) halten mehr aus und sind portabler, außerdem hat man “was in der Hand” – ein schönes Buch ist ein schönes Buch smile. Vielleicht is das mit einer der Gründe, warum die Landschaft übersät mit Leichen von eBook-Reader Prototypen.

2. Stellen Sie sich vor, Sie sollten ein elektronisches Lehrbuch für Ihren
Studiengang herausgeben.
Welche Möglichkeiten (zusätzlich oder im Gegensatz zu herkömmlichen
gedruckten Lehrbüchern) sollte es bieten?

Also nachdem die Vorlesung (leider) schon rum ist, konnte ich schon ein paar Ideen für ein zukünftiges eBook abgrasen und mit meinen vergleichen. Aufgrund der Natur eines elektronischen Buches liegt natürlich die Verbindung mit anderen Multimediatechniken nahe wie Audio- und Filmdateien oder kleine interaktive (Bei)spielchen. Auch die Möglichkeit direkter mit dem Autor zu kommunizieren als das bei natürlichen Büchern der Fall ist, hat durchaus seinen Reiz. Christian Ullenboom (Java ist auch eine Insel) hat in seinem Javalehrbuch (das auch als openBook bei galileopress verfügbar ist) neben seiner Email Adresse sogar seine Handynummer (!) hinterlassen, falls jemand bei den mitgelieferten Übungsaufgaben absolut nicht weiterkommen sollte (ich hab mal eine SMS hingeschrieben, er ist es tatsächlich tongue). Ich persönlich fände ein eBook gut, dass mehrere Kanäle des Informationsaufnehmens unterstützt, z.B. in dem Sinne, dass man zusätzlich eine Audiospur hat, auf der das Buch vorgelesen wird. Hätte man ein entsprechendes Gerät dazu könnte man sich so z.B. wenn man auf dem Fahrrad, beim Kochen oder im Bett liegt den Inhalt trotz geschlossener Augen / nicht 100%iger Aufmerksamkeit noch aufnehmen smile.

2 Antworten zu „3.3 Elektronische Medien (außer Zeitschriften)“

  1. scribeetlege sagt:

    Die Aussage ist vielleicht ein bischen zu pauschal. Das e-Books teurer wären als normale Bücher stimmt im Allgemeinen nicht. Ganz im Gegenteil. Vor allen im wissenschaftlichen Bereich gibt es viele e-Books, die von ihren Autoren kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Solche e-book sind aber auch als gedruckte Versionen verfügbar, dann allerdings meist zu sehr hohen Preisen. Hier bieten e-Books dann auch den Vorteil, dass man sich das Buch erst einmal genau durchschauen und dann bei Bedarf kaufen kann.

    Die längere Lesedauer triff wohl haupstsächlich auf die Unterhaltungsliteratur zu. Bei Fachliteratur liest man sich ja meistens nur für sich interessante Teil.

    Die Vereinigung von verschiedenen Medien in einem e-Book birgt sicherlich ein großes Potential in sich.

  2. nicbrother7 sagt:

    Ja es ist doch klar wenn man alle sachen in einem ebuch lesen kann ,dann ist es doch super.

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