3.4 Fachliche Nachschlagewerke und Faktendatenbanken

Kraft des heiligen Geistes und des Pfingstfests bin ich diesesmal ausnahmsweise pünktlich mit meinem Post und angesichts der gestiegenen Menge an Fragen und Material is das vielleicht auch ganz nützlich. Diese Lerneinheit dreht sich, wie der Titel bereits bescheiden andeutet, um fachliche Nachschlagewerke und Faktendatenbanken wobei zweitere lediglich eine Aggregation von ersteren vornehmen (so wie ich das verstanden habe). Das Material ist dieses mal dreigeteilt und beschäftigt sich anfänglich mit den Vor- und Nachteilen der Wikipedia als mehr oder weniger multifachliches Nachschlagewerk, mit dem anscheinend die Dozenten auch selbst schon einige Erfahrungen gesammelt haben (gelöschter Citavi Artikel^^). Quintessenz ist nach wie vor, dass Wikipedia keine zitierfähige Quelle darstellt aufgrund der nicht immer hohen Anzahl an _guten_ Belegen und Editierbarkeit für jedermann. Das zweite PDF dreht sich alles sowohl um gedruckte als auch elektronische fachliche Nachschlagewerke im Internet als auch in der TU Bibliothek (Gekennzeichnet mit dem Gruppenbuchstaben b). Hier war ich ganz begeistert von den Möglichkeiten die sich da auftun smile, so Dinger wie FOLDOC und Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik kannte ich bisher noch gar nicht, besonders begeistert bin ich aber von Planet Source Code, sowas such ich schon länger. Der dritte Teil des Skripts beschäftigt sich abschließend mit Faktendatenbanken, die wie gesagt ähnlich wie Metasuchmaschinen mehrere verschiedene Nachschlagewerke nach einem bestimmten Schlagwort durchsuchen und die Ergebnisse aufbereitet darstellen können. Erläutert wird das ganze am Beispiel des DBIS (Datenbankinformationssystem der TUM).
Ansonsten eine Latte von Fragen, und den E-Test sollen wir auch noch machen! Well, I’ll be damned!

1. Sicher gab es während Ihres bisherigen Fachstudiums Situationen, in den Sie
einen Ihnen unbekannten / unklaren Begriff nachschlagen mussten.
Beantworten Sie in Ihrem neuen Post folgende Fragen:
a. Wo außer in der Wikipedia haben Sie nachgeschlagen?

In der Regel direkt bei Google oder bei Google Scholar, falls es was wissenschaftliches sein soll. Google verzweigt (leider?) in den meisten Fällen auf die Wikipedia Einträge, vor allem wenn man nach Fachbegriffen sucht (liegt wahrscheinlich an dem Rating Algorithmus und der starken Verlinkung von Wikipages), deshalb is das auch meistens die erste Anlaufstelle, egal wie rum man anfängt bei der Suche. Ich würde gerne hier noch mehr Suchmöglichkeiten angeben, nur leider sind mir keine bekannt die einerseits so umfangreich und qualitativ gut sind und andererseits diese große Zugänglichkeit und Dynamik bieten, wie Wikipedia. Ich habe tatsächlich schonmal offene (Fach)Lexika gefunden und versucht zu benutzen, dabei aber gemerkt dass die wirklich fast alle ausschließlich bei Wikipedia abschreiben(!) und nicht nur einzelne Absätze sondern man könnte fast meinen, dass unter deren Suchmaske ein Link auf die Wikpiedia steht der den gefundenen Inhalt in ihr Seitentemplate presst.

b. War diese Suche damals effizient (also nicht nur erfolgreich sondern auch
mit vertretbarem Aufwand verbunden)?

Es geht. Mit Google und anderen Suchmaschinen hat man schon einen gewaltigen Vorteil, allerdings waren die Ergebnisse nicht wirklich brauchbar im Sinne von zitierfähig. Das gefundene Material war meistens mehr als ausreichend um ein gutes Verständnis des jeweiligen Sachverhalts zu gewinnen und vielleicht noch ein bisschen Literatur dazu zu finden, allerdings isses eben leider im wissenschaftlichen Niemandsland entstanden. Manchmal habe ich sogar bedauert keine Wikipediaquellen verwenden zu dürfen, weil die Thematiken dort mitunter sehr gut erklärt und zusammengefasst waren, so dass man fast gemeint hat, alle weiteren Worte zu dem Thema wären eigentlich überflüssig. Es gibt sogar ein paar wagemutige Autoren, die Wikipedia Artikel in ihren Büchern ganz offen zitieren, dazu gehört z.B. Wolfang Keller der beim D-Punkt Verlag ein Buch über IT-Unternehmensarchitektur herausgebracht hat (falls jetzt wer mit dem Gedanken spielt, ich habs zur Zeit ausgeliehen tongue) .

2. Sie haben bestimmt schon mehrfach in der Wikipedia nach Informationen
gesucht. Beantworten Sie in Ihrem Post folgende Fragen:
a. Haben Sie bereits Wikipedia-Artikel editiert? Oder sogar einen neuen Artikel
angelegt?

Nur um Rechtsschreibfehler zu korrigieren wink. Für neue Artikel war mir bis jetzt immer mein Fachwissen zu dünn oder ich habe nicht die Notwendigkeit gesehen weil schon alles da war. Allerdings habe ich schon öfters Leute gesehen, die den Wikipedia Eintrag von einem bestimmten BWL Professor geschändet haben wink.


b. Falls Sie Wikipedia-Autor sind: Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Falls Sie (noch) kein Wikipedianer sind: Welche Gründe sprechen für oder
gegen eine Teilnahme an diesem Gemeinschaftsprojekt?

Bin leider kein Wiki Autor, wäre es zwar gerne aber habe leider nicht die Zeit und auch irgendwie den Mut dazu (die Arbeit ist nicht wirklich dauerhaft…). Jedoch hab ich einige schlechte Sachen über die Wikipedia Autoren Community gehört… dass da eine kalte Atmosphäre herrschen soll, in der jeder jeden anschwärzt und keiner den andern wirklich mag und respektiert. Angeblich gabs auch mal so einen Fall von einem Wiki Autor, der sich mit gefälschten Diplomen und Zeugnissen als Doktor (von irgendwas) ausgegeben und massig Einträge erstellt hat. Irgendwann sind irgendwelche andern Autoren draufgekommen, dass er seinen Titel gefaked hatte und haben ihn rausgeworfen. Fragt sich nur warum sie das getan haben, eigentlich müssten die doch über jeden froh sein der schreibt? Das sind so Kleinigkeiten… im nachhinein haben sie dann sämtliche Einträge von dem Faker durchgeschaut – und fast keine Fehler gefunden.

3. Suchen Sie Ihr Weblog in der Linkliste im Lehrplan der eLearning-Plattform.
a. Gehen Sie zum LV-Blog, das in der Liste vor Ihrem steht, sollte Ihr Blog der
“Lernblog Informationskompetenz” sein, gehen Sie zum letzten Blog der
Liste.

Das wäre Tumass’s Blog. Hello there wave.

b. Lesen Sie den Artikel Ihres Kommilitonen/Ihrer Kommilitonin zur letzten
Stunde (Elektronische Medien).

Er hat leider noch keinen Artikel zu der Veranstaltung online gestellt, deshalb nehme ich einfach vorläufig den letzten den er gemacht hat (Thematische Buchsuche)

(09.06.2009) Update: Mittlerweile hat er den geforderten Artikel reingebloggt, der Kommentar bleibt aber im Prinzip der Gleiche.

c. Kommentieren Sie den Artikel qualifiziert (also nicht nur “finde ich auch”).

Jetzt ist die Frage was denn die Qualitätskritieren sind wink. Grundsätzlich meine ich, der Blog dient der Selbstreflektion des Gelernten. In dieser Hinsicht würde sagen, er hat die Fragen beantwortet, die zu beantworten waren und hält sich in seinem Schreibstil angenehm kurz (im Gegensatz zu mir tongue). Allerdings geht er damit auch nicht sehr tief auf das jeweilige Thema der Stunde ein bzw. bringt keine großen Überraschungen. Das ist ein bisschen Schade, hat er doch hier die einmalige Gelegenheit ein Publikum zu haben, dass nicht weglaufen kann wink. Er könnte z.B. mehr auf die jeweiligen in der Übung und in den Folien behandelten Themen eingehen und vor allem eigene Erfahrungen mit der Sache bringen. Das macht ihn nämlich nicht nur als Individuum aus, sondern würde auch seinen Blog einzigartig und lesenswert machen.

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